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Das sündige Dorf

Auf dem Stangassinger-Hof sind zwei stramme Burschen herangewachsen, die das heiratsfähige Alter schon etwas überschritten haben. Plötzlich bemerken auch sie, dass es langsam Zeit wird, sich eine Frau zu suchen. Unglücklicherweise verlieben sich aber beide in die nette, bescheidene Vevi, die oft auf den Hof kommt, um der Stangassingerin zu helfen. Der Bauer weiss, dass das Veverl ein Produkt seiner stürmischen Jugend ist und versucht mit allen Mitteln, das Mädel dem Blickfeld seiner Söhne zu entsziehen. Dabei stößt er auf die größten Schwierigkeiten, da seine Frau das Veverl auf jeden Fall als Schwiegertochter sehen möchte. In dieser schwierigen Situation lässt der Bauer den reichen Vogelhuber mit seiner etwas beschränkten Tochter Afra zur Brautschau kommen. Er besteht darauf, dass sein Sepp als der Ältere die Afra heiratet. Diser Plan widerspricht aber ganz den Wünschen der Bäuerin, denn ihr Geheimnis ist es, dass nicht ihr Mann, sondern der Vogelhuber der Vater vom Sepp ist. Auch die Bäuerin gerät durch diese Situation von einer Verlegenheit in die andere. Nach vielen Aufregungen gestehen sich der Bauer und die Bäuerin endlich die Fehltritte ihrer Jugend ein und so können sie mit gutem Gewissen dem Sepp zu seiner Vevi und dem Toni zu seiner Afra verhelfen.