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Flurbereinigung

I.
Im Gastzimmer des Weißbräu zu Pelham sind der Wirt, seine Frau und Korbi, der Sohn, mit den Haberters beisammen, denn die Burgl und der Korbi sollen ein Paar werden. Es ist alles in schönster Ordnung bis der Kleinhäusler Simmer deWeißbräu einen Floh ins Ohr setzt. Der Wirt glaubt sich vom Haberter hintergangen: Will ihm der Haberter ein Grundstück auf dem Hammelberg abjagen, das nach der bevorstehenden Flurbereinigung Baugrund wird? Es kommt zum Streit zwihen den Familien, der mit einer tiefen Verstimmung endet.

II.
Am Nachmittag des gleichen Tages kommen Korbi und seine Mutter zur Besinnung. Sie wollen versuchen, alles wieder einzurenken, ertappen aber Burl, wie sie anscheinen mit ihrem Schulkameraden Franzl poussiert. Franzl stellt sonst deChristl nach, die Bedienung beim Weißbräu ist. Mit der Versöhnung wird es nun nichts. Der Weißbräu benützt die Gelegenheit, den Grießer hereinzulegen, gewissermaßen als Ausgleich für das durch den Haberter erlittene Unrecht. Der Smerer weiß daraus Kapital zu schlagen. Bald fühlt sich auch der Grißer ausgemiert und versucht darum einen Tausch mit dem Haberter.

III.
Am Abend hocken alle beim Wirt beisammen. Die Männer tragen den Kampf untereinander aus, die Weiber führen den Familienstreit fort. Mitten im harten Gefecht erscheint der Regierungsdirektor Dr. Semmlein in Begleitung vom Simmerer.evor der erste Maßkurg fliegt, mischt sich Dr. Smmlein in den Streit um die Baugründe. Er weiß zu berichten, dass der Hammelberg tatsächlich Baugrund werden wird, Baugrund nämlich für die neue Mittelpunktschule; der Hammelberg soldeshalb im Rahmen der Flurbereinigung an die Gemeinde fallen. Nun richtet sich der Zorn der Bauern gegen den Simmerer. Der aber weiß sich schon zu helfen. Er wird sogar wichtiger und umworbener Kronzeuge, als es gilt, den Familienreit zu schlichten und die Paare wieder zusammenzubringen.