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Der Dorfpoet

Schustermeister Leistenhuber ist eigentlich ein braver Mann. Ab und zu kommt es aber schon mal vor, dass er etwas tiefer ins Glas schaut. In diesem Zustand überkommt ihn dann unwiderstehlich der Drang zum Reimen, was ihm den Ruf des Dorfpoeten einbringt. Mit seiner Tochter Vevi hat er große Pläne: Sie soll den reichen Schuhfabrikaten Salamandinger heiraten und somit für die Zukunft ausgesorgt haben. Vevi hat jedoch ihr Herz ausrerechnet an den Dorfschullehrer Geistberger verloren, den Leistenhuber nicht ausstehen kann. Nun steht in Moshofen das 25-jährige Bestehen der Dorffeuerwehr bevor. Ein großes Fest soll steigen und selbstverständlich auch eine Fahnenweihe stattfinden. Schulmeister Geistberger stellt auf Grund seiner verwantschaftlichen Beziehungen sogar das Kommen von Prinzregent Luitpold in Aussicht. Deswegen ist nun das ganze Dorf aus dem Häuschen. Vor allem eine Frage bschäftigt die Dorfbewohner: Welches Mädchen erfüllt die hohen Anforderungen einer Fahnenjungfrau? Nach längerer Diskussion bekommt Schustermeister Leistenhuber dieses Ehrenamt für seine Tochter Vevi, jedoch verbunden mit dem Auftrag, für den Empfang des Prinzregenten ein Gedicht zu schreiben. Nun hat Leistenhuber ein großes Problem: Er kann nämlich nur dichten, wenn er betrunken ist!
Urkomische Situationen und kauzige Typen versprechen viel Arbeit für die Lachmuskeln.