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Da Roagaspitz

Vitus Mühllechner, ein reicher Mühlenbesitzer, Onkel der drei Vettern, Korbinian, Mattheis, und Dionys, und Pflegevater von Florian Sachler, ist verstorben.
In seinem Testament teilt er seine Mühle, seinen Wald und sein Ackerland unter den drei Vettern auf. Florian hinterläßt er einen alten Hut, seinen >Roagaspitz<, was diesem außer dem Spott der Vettern, auch die Vorwürfe seiner Frau Traudl einbringt, da er sich, ihrer Meinung nach, vom Mühllechner hätte adoptieren lassen sollen. Einzig und allein sein Freund und Nachbar Haserer versucht ihn auf seine Weise zu trösten, auch wenn Florians Hund allerweil seine Hasen abgragelt.
Als nun die Vettern aus einem Brief von Vitus Mühllechner auch noch erfahren, dasss ihnen der >Roagaspitz< zu Glück, Ansehen und Reichtum verhelfen könnte, wandelt sich ihr ihr Spott in Neid.
Ja, sie werden sogar zu Rivalen, die sich gegenseitig mißtrauen und sich zu hintergehen suchen. Florian Sachler und seine Frau sehen sich den gemeinsamen Intrigen derer ausgesetzt.
Erst als der Haserer beweist, dass der >Roagaspitz< wirklich ein Glücksbringer ist, wendet sich das Blatt zugunsten von Florian.
Dieser nützt nun seinerseitz die Geldgier der hinterfotzigen Vettern aus und kommt am Ende, nicht zuletzt mit Hilfe des >Roagaspitz<, zu dem, was er wirklich verdient hätte....

Und die Moral von der Geschicht: Gräm Dich zwengs einer Erbschaft nicht! Betrog man Dich mit großen Dingen, kann Kleines Dir mehr Glück bringen.