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Geschichte

Bereits nach Ostern des Jahres 1975 – also schon vor der offiziellen Gründung des Vereins – begann eine kleine Gruppe Gleichgesinnter mit dem Theaterspielen.
Die Bühne dazu wurde aus Restbeständen der ehemaligen Burschenvereinsbühne im damaligen Gymnastikraum im Kindergartengebäude gezimmert.
Den dazu notwendigen Bühnenvorhang stiftete unser Vereinsmitglied Manfred Müller. Dies waren die bescheidenen Anfänge.

Unter der Leitung von Florian Holzer wurde das Theaterstück „Der Gemeinderat auf Urlaubsreise“ zur Aufführung gebracht. Mit dieser erfolgreichen 1. Aufführung hatte der Verein seine Feuertaufe bestanden. Bereits damals zeigte sich, dass es einige verborgene Talente und echte Originale in der „jungen“ Gruppe gab. Das Volksschauspiel wurde somit gleich beim Start des Vereins zur tragenden Säule und sorgte vor allem auch für den nötigen finanziellen Rückhalt für die vielen anderen Aktivitäten des Vereins.

Durch den Anbau des Kindergartengebäudes im Jahr 1988 war es dann möglich, eine neue größere Bühne zu erstellen, die auch anspruchsvollere Aufführungen ermöglichte. Zur gleichen Zeit wurde der ursprünglich als Gymnastikraum gedachte Saal durch Vereinsmitglieder neu gestaltet und präsentiert sich heute als gemütlicher Theater- und Gemeindesaal.

Das 10. Theaterspieljahr wurde am 12. Mai 1984 in einer Feierstunde gewürdigt. Landrat Dr. Otmar Huber und Bürgermeister Heinz Schneider fanden dabei sehr lobende Worte über die Qualität und Originalität unseres Volksschauspiels.
Landrat Huber betonte, „dass es ein großer Verdienst der Brauchtumsgruppe und hier vor allem der „Theaterer“ sei, dass Gelting inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus als Kulturort bekannt und geschätzt wird.“

Zum  20. Theaterspieljahr 1994 wurde der Klassiker „Die G’schicht vom Brandner Kaspar“ von Anton Maly nach einer Erzählung von Franz von Kobell aufgeführt. Es war einer der Glanzlichter der Geltinger Theaterer. In der von Bim Buchhierl liebevoll gestaltenen Bühne mit zwei Bühnenbildern zeigten die Schauspieler unter der Regie von Siegi Berger welche Naturtalente in Gelting zu Hause sind.

Auch zum 30. Theaterspieljahr stellte die Gruppe mit dem heiteren und humorvollen Stück „ A g’mahde Wies’n“ unter Beweis, zu welchen schauspielerischen Leistungen sie in der Lage sind.

 

Theater


Hier die Titel der seit Vereinsgründung aufgeführten Theaterstücke:

  • 1975 Der Gemeinderat auf Urlaubsreise
  • 1976 Der Gespensterhof
  • 1976 Das bairische Krippenspiel
  • 1977 Thomas auf der Himmelsleiter
  • 1978 Die drei Dorfheiligen
  • 1979 Die hölzerne Jungfrau
  • 1980 Maxl oder Da liegt der Hund begraben
  • 1981 No amoi a Lausbua sei
  • 1982 Der Ehestreik
  • 1983 Die pfiffige Urschl
  • 1984 Das sündige Dorf
  • 1985 Der alte Fuchs
  • 1986 Die silberne Haarnadel
  • 1987 Flurbereinigung
  • 1988 Der Bauerndiplomat
  • 1989 D‘ Eisheiligen und die kalt‘ Sophie
  • 1990 Gaunerpech
  • 1991 Am Wegweiser zum 7. Himmel
  • 1992 Viel Ärger mit dem Bürgermeister
  • 1993 Der Zwillingsbruder
  • 1994 Die G’schicht vom Brandner Kaspar
  • 1995 Die Hosenknopfaffäre
  • 1996 S‘ Elädrische
  • 1997 Der verkaufte Großvater
  • 1998 Altaich
  • 1999 Da Weltverdruss
  • 2000 Kavalier am Steuer
  • 2001 D’ Wahl-Lump’n
  • 2002 Umdraaht
  • 2003 Der Dorfpoet
  • 2004 A g’mahde Wiesn
  • 2005 Scharlach
  • 2006 Da Roagaspitz
  • 2007 Hollerküacherl
  • 2008 Die Junggesellenfalle
  • 2009 A Kufern
  • 2010 Heu- und andere Schrecken

         

  • 2011 Handylust und Handyfrust
  • 2012 Pension Schaller

 


Im Jahr 2007 verabschiedete sich der seit 1976 tätige Theatersieilleiter Siegi Berger mit dem Stück „Hollerküacherl“ und übergab die Geschicke der Theaterer vertrauensvoll in die Hände von Heinz Polta, der ja schon als Spieler und Bühnengestalter genügend Erfahrung gesammelt hatte.

Erfreulich ist, dass immer mehr junge Geltinger Freude am Theaterspielen finden und auch sonst bei den vielen Arbeiten rund ums Theater tatkräftig mithelfen. Mit diesem „jungen Blut“ kann die Theatergruppe zuversichtlich in die Zukunft blicken.

 

Theater